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Die Anamnese
Für die Anamnese, d.h. die Krankengeschichte des Patienten ist es erforderlich, daß der Tierhalter sein Tier gut kennt und sehr genau beobachtet. Es kann hilfreich sein, ein kleines Tagebuch für das Tier zu führen um gewisse Umstände besser feststellen zu können. Z.b. ist es wichtig zu wissen, ob eine Verschlechterung oder Verbesserung der Symptome bei kaltem oder heißem Wetter, vor oder nach dem Fressen stattfindet.
Während der Anamnese werde ich ihnen zahlreiche Fragen über Ihr Tier und seine Gewohnheiten stellen. Auch frühere Erkrankungen, die letzte Impfung und Wurmkur sind wichtige Informationen. Ebenso wieviel es trinkt, was es frisst, ob es lieber hart oder weich liegt. Auch der Auslöser der Beschwerden spielt eine wichtige Rolle. Was kann das Problem ausgelöst haben ? Der Zeitpunkt hierfür kann durchaus sehr weit zurückliegen.
Die gesamte Anamnese wird durch gezielte Fragen systematisch von mir abgefragt und kann durchaus 2 Stunden dauern. Hierfür ist es durchaus interessant das Tier in seinem gewohnten Umfeld zu erleben.
Bei der homöoathischen Behandlung sind die typischen art- und rassebedingten Eigenarten des Tieres zu berücksichtigen.
Nach der Anamnese werde ich meistens einige Tage für die Ausarbeitung der Angaben benötigen. Für die weitere Behandlung ist es wichtig, daß der Tierhalter mir jede Veränderung am Patienten, egal ob positiver oder negativer Natur so bald wie möglich mitteilt.
Nur die gute Zusammenarbeit des Behandlers mit dem Tierhalter macht es möglich, eine geeignete Behandlung für das Tier durchzuführen. |